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2025-361

Falsche Daten in Entlassungsbrief

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Fallbeschreibung:

Fehler im Entlassungsbrief: Falsche Daten und Medikamentendosis

Hallo, nach einer PAVK Behandlung bekam ich bei
Entlassung den vorläufigen Bericht für meinen Hausarzt aber im Nachhinein merkte ich, dass es an einen Arzt in einer anderen Stadt adressiert war und nicht an meinen Arzt.
Meine persönlichen Daten (Grösse,Gewicht,Alter) stimmten auch nicht.
Habe dann auf Endbrief gewartet – ja ,da war jetzt dass gleiche und noch dazu kam unterschiedliche Angabe von Fentanyl.
Einmal 0,3 mg und in Endbrief 0,6 mg.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Nicht nur Falsche Daten, der Eingriff ist schlecht gelaufen, sie haben mir bei Stent einsetzen Bauch Blutgefäß verletzt ,hatte riesen Hämatom über ganzen Bauch und war Monate nicht fähig richtig zu laufen. Außerdem habe sie mit Katheter in Bauch gestochen, Wundversorgung bei Hausarzt ging 2,5 Monaten Eingriff dauerte 6 Stunden, was sonst 1 -2 Stunde dauerte Danach verbrachte ich die Nacht um Gang /kein Zimmer/ obwohl ich Termin hatte

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Krankenhausbehandlung ist oft körperlich und emotional belastend – und wenn danach Fehler in den Unterlagen auftauchen, kann das das Vertrauen zusätzlich erschüttern. Solche Erfahrungen sind ernst zu nehmen.

Im vorliegenden Fall enthielt der Entlassungsbrief – also das Schreiben, das die Klinik nach der Behandlung für den weiterbehandelnden Arzt oder die Ärztin erstellt – fehlerhafte persönliche Daten, eine falsche Empfängeradresse und widersprüchliche Angaben zur Schmerzmittel-Dosierung (Fentanyl). Solche Unstimmigkeiten können die Weiterbehandlung erschweren, da der Hausarzt oder die Hausärztin auf diese Informationen angewiesen ist.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer nach einer Behandlung einen Entlassungsbrief erhält, kann diesen in Ruhe durchlesen und auf Korrektheit prüfen – auch wenn das nach einem anstrengenden Krankenhausaufenthalt nicht immer leichtfällt.

  • Persönliche Daten überprüfen: Es ist möglich, direkt nach Erhalt zu prüfen, ob Name, Geburtsdatum, Adresse sowie medizinische Grunddaten wie Größe, Gewicht und Alter korrekt angegeben sind.
  • Empfängerangaben kontrollieren: Der Brief kann auf den richtigen Arzt oder die richtige Ärztin adressiert sein – bei Abweichungen lässt sich die Klinik direkt ansprechen, zum Beispiel: „Ich habe bemerkt, dass der Brief an einen anderen Arzt adressiert ist – kann das korrigiert werden?“
  • Medikamentenangaben im Blick behalten: Bei Unstimmigkeiten in der Dokumentation von Medikamenten oder Dosierungen – insbesondere bei Schmerzmitteln – ist es möglich, gezielt nachzufragen, etwa: „Im vorläufigen Bericht steht eine andere Dosis als im Endbericht – welche Angabe ist korrekt?“
  • Korrektur schriftlich einfordern: Eine berichtigte Version des Entlassungsbriefs kann beim Krankenhaus angefordert werden. Das ist ein legitimes Recht von Patient:innen.

Worauf Sie achten können

  • Stimmen Name, Geburtsdatum und persönliche Daten im Entlassungsbrief?
  • Ist der Brief an den richtigen Arzt oder die richtige Ärztin adressiert?
  • Sind Medikamente und deren Dosierungen vollständig und widerspruchsfrei angegeben?
  • Gibt es Abweichungen zwischen vorläufigem Bericht und Endbericht – und wurde nachgefragt, welche Version gilt?

Sie sind nicht allein

Wenn Sie nach einem Krankenhausaufenthalt Unstimmigkeiten in Ihren Unterlagen feststellen oder sich Fragen zu Ihren Rechten stellen, kann die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos weiterhelfen. Auf mehr-patientensicherheit.de finden Sie außerdem weitere Informationen und die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen anonym zu berichten – damit andere davon profitieren können.

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 70-79 Jahre
Art der Einrichtung:Normalstation, Krankenhaus
Geschlecht: weiblich

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Fallbericht!

Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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