2026-188
Falsche Diagnose & falsche Medikation erhalten
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Beim ersten Besuch verschrieb die Gynäkologin mir eine Salbe gegen Pilzinfektion. Beim zweiten Besuch verschrieb sie mir ein Medikament (Name vergessen) mit den Worten: „Hiermit werden Sie das definitiv los!“ Bei LS (Lichen sclerosus) hilft aber keine Pilzsalbe, und los wird man die Erkrankung normaler Weise auch nicht. Jedenfalls nicht mit einer Salbe, manchmal können die Symptome wohl von selbst verschwinden (sagte mir ein Arzt). Es handelt sich um eine chronische Autoimmunerkrankung. Mit der Salbe kann man Symptome behandeln, aber eben nicht die Krankheit loswerden, sie ist nicht heilbar. Ein Name für die Krankheit fiel bei der Ärztin auch zu keinem Zeitpunkt, geschweige denn ein Erklärung. Durch Recherche im Netz und einen dort empfohlenen Arzt in einer Nachbarstadt bin ich schließlich auf Umwegen zu der Diagnose LS gelangt.
Eine unklare oder zunächst falsche Diagnose zu erhalten ist eine belastende Erfahrung – besonders dann, wenn man mit Beschwerden zu einer Fachärztin oder einem Facharzt geht und auf eine eindeutige Einschätzung hofft. Erkrankungen wie Lichen sclerosus (LS) – eine chronische Autoimmunerkrankung der Haut, bei der das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift – können in frühen Stadien anderen Erkrankungen ähneln und werden im ambulanten Bereich nicht immer sofort erkannt. Hinzu kommt, dass Betroffene manchmal keine ausreichende Erklärung zu ihrer Situation erhalten und so ohne das nötige Wissen für den weiteren Weg bleiben.
Wenn eine Diagnose unsicher erscheint oder die Beschwerden trotz Behandlung fortbestehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Weg zur richtigen Diagnose aktiv zu gestalten.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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