2025-025
Fehlendes Personal und fehlende Betreuung am Wochenende in Krankenhaus
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Bei einer Größe von 600 Betten ist nur ein Arzt/Notarzt in der Notaufnahme anwesend. Da dieser aber schwer abkömmlich ist, ist am Wochenende kaum ein Arzt zu sprechen.
Es ist Leerlauf auf der ganzen Station. Der Patient hat in dieser Zeit sehr begrenzt Pfleger vor Ort, die weisungsgebunden sind. Wobei der Patient, besonders wenn er alt ist, als Triagefall behandelt wird.
Sehr oft sind die Pfleger aus Ländern wie Marokko, Tunesien etc. So wurde ich am Wochenende mit einer schweren Lungenentzündung in eigenem Urin für 4 Std. gelassen, nachdem der Katheter undicht war und dies trotz unerträglicher Husterei.
Ein Krankenhausaufenthalt – besonders mit einer schweren Erkrankung wie einer Lungenentzündung – ist für Betroffene und Angehörige bereits belastend. Wenn in dieser Situation das Gefühl entsteht, nicht ausreichend betreut zu werden, kann das zusätzlich verunsichern und Vertrauen kosten.
In manchen Krankenhäusern ist die Personaldecke an Wochenenden und Feiertagen deutlich dünner als an regulären Werktagen. Pflegepersonal und ärztliche Fachkräfte sind dann häufig für sehr viele Patient:innen gleichzeitig zuständig. Besonders ältere Menschen mit akuten Beschwerden können in dieser Situation weniger Aufmerksamkeit erhalten, als sie benötigen. In einer solchen Lage – schwer erkrankt, möglicherweise erschöpft oder in ihren Möglichkeiten eingeschränkt – ist es für Betroffene oft nicht realistisch, aktiv auf Veränderungen hinzuwirken. Das ist wichtig anzuerkennen.
Angehörige und Begleitpersonen können in solchen Situationen eine wichtige Rolle übernehmen – nicht als Kontrolleure, sondern als Unterstützung für den Betroffenen.
Wenn Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder Unterstützung suchen, bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter 0800 011 77 22 kostenlose und neutrale Beratung an. Erfahrungen wie diese können Sie auch auf mehr-patientensicherheit.de anonym melden – damit andere von Ihren Erlebnissen lernen können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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