2026-113
nicht ernst genommene anhaltende Schmerzen
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Seit einiger Zeit bestehen rezidivierende Schmerzen, die vor allem Nachts im Liegen auftreten, offenbar von HWS-Bereich ausstrahlen und sich in den Armen beidseitig manifestieren. Lageveränderungen, Übungen, Kälte- und Wärmemaßnahmen sowie freiverfügbare Schmerzmedikamente wurden bereits ausgeschöpft ohne Erfolg, nur Aufstehen und kontinuierliches Bewegen hat langsam die Schmerzen abklingen lassen, an Durchschlafen in erholsamen Maß ist nicht zu denken.
Der Besuch beim Hausarzt der helfen sollte stellte sich als reine Zeitverschwendung heraus. Auf die Bitte der Sache auf den Grund zu gehen wurde trotz mehrfacher Ansprache nicht eingegangen, die Bitte nach besseren Schmerzmitteln ignoriert. Auf den Wunsch nach einer Bildgebung von HWS-Bereich wurde abfällig reagiert mit einem Kommentar a la „wer ist hier der Arzt, du oder ich?“ (mein Hausarzt kennt mich seit Jahren aus Kinderzeiten, er duzt mich seitdem was auch völlig ok für mich ist.) Zumindest gabs eine Verordnung für Physiotherapie, leider um etwas zu therapieren wo man die Diagnose nicht dazu kennt, womit sich auch die sehr netten PhysiotherapuetInnen schwer getan haben und auf eine notwendige diagnostische Bildgebung hingewiesen haben. Erneut beim Hausarzt angesprochen, dies wurde wieder abgelehnt. Diesmal jedoch wurde mit abfälligen Kommentaren ein stärkeres Schmerzmittel aufgeschrieben, was tatsächlich nun auch hilft, das Grundproblem aber nicht behebt.
Anhaltende Schmerzen, die den Schlaf rauben und die Lebensqualität spürbar beeinträchtigen, sind belastend – körperlich wie emotional. Wenn das Gespräch beim Arzt oder bei der Ärztin dann nicht so verläuft wie erhofft und das eigene Anliegen nicht gehört wird, kann das das Vertrauen in die Versorgung erheblich erschüttern.
In solchen Situationen kommt es vor, dass Beschwerden, die außerhalb der Praxis auftreten – etwa nächtliche Schmerzen – im Gespräch schwer vermittelbar sind, weil sie im Moment des Besuchs nicht unmittelbar sichtbar sind. Gleichzeitig kann es vorkommen, dass Diagnoseausstattung wie eine Bildgebung (zum Beispiel ein MRT oder Röntgenbild der Halswirbelsäule) nicht veranlasst wird, obwohl Betroffene oder auch begleitende Fachleute wie Physiotherapeut:innen auf deren Notwendigkeit hinweisen.
Es gibt einige Möglichkeiten, wie Betroffene das eigene Anliegen in der Arztpraxis wirksamer einbringen können.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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