2025-211
Patientensicherheit < Geld: diverse Standards und Regelungen nicht eingehalten
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Guten Tag,
ich melde mich sowohl als ehemaliger Patient als auch als ehemaliger Mitarbeiter.
Auf meiner letzten peripheren Station wurden von der Stationsleitung diverse Standards und Regelungen für nichtig und unzulässig erklärt.
Sie nutzt dabei Ihre Position und lange Erfahrung auf einer Intensivstation als Deckmantel.
1.) sterile „BD Posi Flush“ Einmalspritzen werden nur zur Hälfte verbraucht damit man Sie erneut benutzen kann (Durchspülen von venösen Zugängen)
gleiches passiert mit sterilen Bauchtüchern mit denen große, tiefe entzündete Wunden ausgekleidet werden.
2.) Infusionen welche mit Tropfenzähler laufen müssen können nach Ihrer Ansicht auch „langsam frei laufen“ – Komplikationen am Patienten sind aufgetreten und werden in Kauf genommen.
3.) Die Lager und Temperaturangaben für zusammen gemischte Antibiotika (gelöste Trockensubstanzen) werden aufgehoben.
Auch wenn das Mittel zu lange warm gelagert wurde könne man das nachträglich kühlen und so die Haltbarkeit erhöhen – ist die Argumentation
Es kann vorkommen, dass Patient:innen oder Mitarbeiter:innen im Krankenhaus beobachten, dass Hygiene- oder Sicherheitsstandards nicht eingehalten werden – und dass interne Meldungen zunächst keine spürbaren Veränderungen bewirken. Das ist eine belastende Erfahrung, die ernst zu nehmen ist.
In solchen Situationen sind Betroffene häufig in einer schwierigen Lage: Als Patient:in hat man meist keinen Einblick in Abläufe hinter den Kulissen und keine Möglichkeit, direkt einzugreifen. Doch es gibt Wege, auf mögliche Sicherheitsbedenken aufmerksam zu machen.
Wer als Patient:in oder Angehörige:r Bedenken zu Hygienestandards oder Behandlungsabläufen hat, kann folgende Möglichkeiten in Betracht ziehen:
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Norovirus-Infektion, verunreinigte Wasserquellen und fehlende Handhygiene: Ein CIRS-Fall zeigt, wie Hygienemängel im Krankenhaus Patienten gefährden.
Fall lesen →Eine Patientin bemerkt Hygienemängel bei der Blutentnahme. Der CIRS-Fall zeigt, wie wichtig Handschuhwechsel und Desinfektion sind.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt: Hinweisschilder zur Maskenpflicht wurden ignoriert – mit Risiken für eine immungeschwächte ME/CFS-Patientin. Was daraus zu lernen ist.
Fall lesen →Eine Patientin erlebte eine Blutentnahme ohne Desinfektion der Einstichstelle. Was das bedeutet und wie solche Fehler verhindert werden können.
Fall lesen →CIRS-Fall: Mangelnde Hygiene bei Tracheostoma-Versorgung und psychischer Druck auf Patienten – was Betroffene wissen sollten.
Fall lesen →Kein Händewaschen, keine Handschuhe, Gelnägel: Ein CIRS-Fall zeigt, wie Hygieneverstöße bei der Blutabnahme Patienten und Personal gefährden.
Fall lesen →Ein Patient berichtet von wiederholt fehlerhafter Desinfektion bei Blutentnahmen. Was bei der Hygiene beachtet werden muss und wie Risiken vermieden werden.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt: Mangelhafte Desinfektion im Krankenhaus kann Patienten ernsthaft schädigen. Was passiert, wenn Hygiene zur Ausnahme wird?
Fall lesen →Verkeimte Waschbeckenabflüsse in Kliniken gefährden Patienten. Ein CIRS-Fall zeigt: Biofilme mit Pseudomonas-Bakterien werden oft geduldet – trotz bekanntem Risiko.
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team