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2025-261

Termin beim Kardiologen in 13 Monaten

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Fallbeschreibung:

Kardiologie-Termin in 13 Monaten trotz dringender Überweisung

Anruf zwecks einem Termin beim Kardiologen. Bis das Telefonat zustande kam, dauerte es mehr als einen Tag, es war dauernd besetzt. Terminzusage in 13 Monaten!? Trotz Hinweis, daß in der Überweisung des Hausarztes eine Dringlichkeit eingetragen ist, keine weitere Reaktion. Die Gesprächspartnerin erinnerte auf Grund ihres Verhaltens am Telefon eher an ein Callcenter als an eine Arztpraxis.

Gut gelaufen:

Nichts!

Schlecht gelaufen:

Anscheinend keine Fachkraft zur Terminvergabe angestellt. Hat aus meiner Erfahrung am Telefon wenig Interesse am Patienten gezeigt.

Verbesserungsvorschläge:

Nur Fachkräfte zur Terminvergabe einsetzen, die Verantwortungsbewußtsein besitzen

Weitere Infos:

Ich halte solche Termine für eine unverschämtheit gegenüber gesetzlich versicherten Patienten. Privat Versicherte bekommen kurzfristige Termine. Hier wird meiner Meinung nach rücksichtslos mit der Gesundheit bzw. dem Leben von Menschen umgegangen.

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Überweisung zum Facharzt – und dann ein Termin erst in über einem Jahr: Diese Erfahrung kann belastend und verunsichernd sein, besonders wenn der Hausarzt eine Dringlichkeit eingetragen hat. Lange Wartezeiten in der fachärztlichen Versorgung sind ein bekanntes Problem im deutschen Gesundheitssystem, das viele Menschen betrifft.

In diesem Fall wurde trotz eines Dringlichkeitsvermerks auf der Überweisung kein zeitnaher Termin angeboten. Dringlichkeitsvermerke – also Hinweise des überweisenden Arztes auf besonderen Zeitdruck – sind eigentlich dazu gedacht, die Wartezeit zu verkürzen. Dass dies nicht immer funktioniert, zeigt dieser Bericht deutlich.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf eine solche Situation zu reagieren – welche davon infrage kommt, hängt von den eigenen Umständen und Kräften ab.

  • Bei einem Dringlichkeitsvermerk auf der Überweisung ist es möglich, gezielt nach einem Terminserviceangebot der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zu fragen. Die KV der jeweiligen Region ist gesetzlich verpflichtet, bei Dringlichkeit Termine innerhalb von vier Wochen zu vermitteln. Erreichbar ist dieser Service unter der Rufnummer 116 117.
  • Der überweisende Hausarzt kann erneut kontaktiert werden – zum Beispiel mit dem Hinweis: „Ich habe keinen zeitnahen Termin beim Kardiologen bekommen, obwohl eine Dringlichkeit eingetragen war. Können Sie mir dabei helfen, anderweitig einen Termin zu finden?“ Hausärzte haben oft direkte Kontakte oder können die Überweisung ergänzen.
  • Es ist möglich, parallel bei mehreren kardiologischen Praxen anzufragen – auch in einer etwas weiteren Umgebung. Eine schriftliche oder telefonische Anfrage mit ausdrücklichem Hinweis auf den Dringlichkeitsvermerk kann dabei hilfreich sein.
  • In manchen Regionen gibt es kardiologische Facharztambulanzen an Krankenhäusern, die ebenfalls Termine anbieten und bei dringlich eingestuften Fällen mitunter schneller helfen können.

Worauf Sie achten können

  • Den Dringlichkeitsvermerk auf der Überweisung beim Telefonat ausdrücklich benennen – und gegebenenfalls nach dem Namen der Person fragen, mit der gesprochen wurde.
  • Die Servicenummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung als erste Anlaufstelle nutzen, wenn ein Facharzttermin trotz Dringlichkeit nicht zeitnah zu bekommen ist.
  • Den Hausarzt über die Situation informieren – er kann einschätzen, ob eine weitere Eskalation, etwa eine Einweisung oder eine Notfallvorstellung, medizinisch sinnvoll ist.
  • Erfahrungen wie diese – auch wenn sie belastend sind – auf Portalen wie mehr-patientensicherheit.de melden, damit strukturelle Probleme sichtbar werden.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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