2025-248
Tod nach Hüft OP
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Mein Mann (86) hat sich bei einem Sturz des Hüftgelenk verletzt, angebrochen. Er wurde mit dem RTW ins Krankenhaus gebracht.
Der Unfall ereignete sich am Wochenende und es wurde eine Bestandsaufnahme gemacht.
Die OP wurde einen Tag später angesetzt und durchgeführt.
Nach der OP hatte mein Mann große Probleme aus der Narkose, vernünftig wach zu werden. Er war nicht chromatisch, aber schlecht ansprechbar.
Wenige Tage später wurde er in die Geriatrie überführt. (diese befindet sich im selben Krankenhaus). Ich bekam dann einen Anruf, dass es ihm sehr schlecht geht und er eine Infektion im Körper hätte.
Ich war morgens und abends bei ihm.
Einen Tag später wollte ich mich gerade auf den Weg zu ihm machen, da bekam ich den Anruf aus dem Krankenhaus, dass er gerade eben verstorben ist.
Ich mache mir nun natürlich große Gedanken, ob diese OP überhaupt notwendig gewesen wäre oder ob man den Schaden an der Hüfte nicht konventionell und ohne OP hätte behandeln können.
Den Tod eines geliebten Menschen nach einer Operation zu erleben ist ein tiefer Einschnitt – und die Fragen, die danach bleiben, sind völlig verständlich. Wenn Angehörige das Gefühl haben, nicht ausreichend in wichtige Entscheidungen einbezogen worden zu sein, kann das den Schmerz noch verstärken.
Gerade bei älteren Patient:innen, die durch Schmerzen, Narkosenachwirkungen oder eine allgemeine Schwächung in ihrer Entscheidungsfähigkeit eingeschränkt sein können, kommt Angehörigen eine besondere Rolle zu. Diese Rolle wird jedoch im Krankenhausalltag nicht immer automatisch anerkannt – rechtlich und organisatorisch gibt es dafür klare, aber oft wenig bekannte Wege.
In einer Situation wie dieser – ein akuter Notfall am Wochenende, ein hochbetagter Patient, rascher Ablauf bis zur Operation – gab es für Betroffene und Angehörige nur begrenzten Spielraum. Das ist wichtig anzuerkennen.
Für künftige Situationen – oder wenn Angehörige gerade jetzt eine solche Situation begleiten – gibt es einige Möglichkeiten, die eigene Rolle aktiv einzubringen:
Wer nach einem solchen Erlebnis Fragen hat – zur Behandlung, zu eigenen Rechten oder zum Umgang mit dem Geschehenen – kann sich kostenlos und unabhängig an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden. Weitere Informationen und Erfahrungsberichte anderer Betroffener finden sich auf mehr-patientensicherheit.de.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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