2026-052
ungeeignete Bedarfsmedikation bei sehr schlechten Leberwerten
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Die Hausärztin wies mit Verdachtsdiagnose Mononukleose bei sehr schlechten Leberwerten und anhaltend hohem Fieber ins Krankenhaus ein. Sie wies mich darauf hin, keinesfalls leberschädigende Medikamente zu mir zu nehmen, z.B. kein Paracetamol.
Im Krankenhaus wurde mir mehrfach als Bedarfsmedikation Paracetamol angeboten. Ich wies mehrfach darauf hin, dass ich das nicht nehmen werde und es für ungeeignet halte.
Erst am Entlassungstag sprach ich nochmals in Ruhe den Assistenzart darauf hin und fragte ihn, ob das aus seiner Sicht Sinn mache, Paracetamol in meinem Fall zu verwenden. Seine klare Antwort: Nein.
Eine stationäre Aufnahme bringt oft viele neue Eindrücke und Belastungen mit sich – gerade dann, wenn man sich körperlich nicht gut fühlt. Es kann vorkommen, dass wichtige Informationen, die bereits vor dem Krankenhausaufenthalt bekannt waren, im laufenden Stationsalltag nicht vollständig berücksichtigt werden. Im vorliegenden Fall wurde einem Patienten mit nachweislich schlechten Leberwerten – also eingeschränkter Leberfunktion – mehrfach ein Schmerzmittel angeboten, das über die Leber abgebaut wird und bei einer vorgeschädigten Leber problematisch sein kann.
Wer im Vorfeld wichtige medizinische Hinweise erhalten hat, kann diese aktiv in die stationäre Versorgung einbringen – und damit zur eigenen Sicherheit beitragen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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