2024-1407
Verdacht Gallensteine nicht ernst genommen und zunächst falsche Diagnose erhalten
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Bei mir waren seit vielen Jahren geringfügige Schmerzen im rechten Bauchraum bekannt. Meine Hausärztin hat vor etwa 10 Jahren selbst schon einmal durch Ultraschalluntersuchung festgestellt, dass Gallensteine vorhanden sind. Solange diese aber nur sehr geringfügige Probleme bereiten, sollte daran zunächst nichts behandelt werden.
Auch mein Urologe hat im Rahmen der jährlichen Urologischen Vorsorgeuntersuchung (Krebsvorsorge Mann) schon seit Jahren bei der Ultraschalluntersuchung Gallensteine „gesehen“ und mich darauf hingewiesen.
Anfang 2022 wurden die oben erwähnten leichten Schmerzen plötzlich deutlich stärker. Ich ging damit zu meiner Hausärztin und berichtete ihr darüber. Gleichzeitig nannte ich ihr meine Vermutung, dass wahrscheinlich die vorhandenen Gallensteine die Ursache seien. Zusätzlich gab ich der Hausärztin den Hinweis, dass mein Urologe drei Monate vorher eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, und dabei bereiots größere Gallensteine festgestellt habe.
Die Hausärztin tastete den Bauch ab, führte aber KEINE ULTRASCHALLUNTERSUCHUNG durch. Daraufhin lautete ihre Diagnose „Verdacht auf Bauchwandhernie“.
Mein Einwand, dass die Gallensteine die Ursache seien, wurde von ihr mit der Begründung abgetan, sie wisse das besser als ich. Ich erhielt eine Überweisung zu einem Chirurgen mit der o.g. Diagnoseangabe.
Der Chirurg (chirurg. Abteilung des Krankenhauses) führte eine ausführliche körperliche Untersuchung durch, konnte aber beim besten Willen keine (von der Hausärztin angegebene) „Bauchwandhernie“ finden. Es wurde sogar ein zweiter Arzt hinzugezogen, der aber ebenfalls keine „Bauchwandhernie“ feststellen konnte.
Von den Chrirurgen im Krankenhaus wurde dann zur Abklärung der vorhandenen Bauchschmerzen eine CT-Untersuchung angesetzt. Ich bekam einen Termin für die eigentliche CT-Untersuchung sowie einen Termin wenige Tage vorher, an dem mit Blut abgenommen werden sollte. Außerdem sollte ich an diesem Tag noch förmlich über die CT-Untersuchung „aufgeklärt“ werden.
Den Arzt, der das Aufklärungsgespräch mit mir geführt hatte, fragte ich anschließend, ob man denn bei der CT-Untersuchung „EVENTUELL VORHANDENE GALLENSTEINE“ auch sehen könne.
Daraufhin wurde der Arzt äußerst hellhörig und fragte mich, wie ich denn auf „Gallensteine“ käme?
Ich eröffnete ihm daraufhin, dass bei mir schon seit Jahren Gallensteine bekannt seien und erst vor 3 Monaten vom Urologen im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung bestätigt wurden.
Daraufhin der Kommentar des Chirurgen: „Jetzt wird mir einiges klar!“
Der Chirurg nahm daraufhin bei mir eine Ultraschalluntersuchung vor und stellte schon nach Sekunden einige bonbongroße Gallensteine fest.
Daraufhin wurde dann die erforderliche OP mit Entfernung der Gallenblase durchgeführt.
Wenn Schmerzen plötzlich stärker werden und man bereits eine Vorgeschichte mit bekannten Befunden hat, ist es verständlich, dass man sich auf dieses Wissen stützt und erwartet, damit gehört zu werden. Es kann vorkommen, dass eigene Beobachtungen und Hinweise im ärztlichen Gespräch nicht die Berücksichtigung finden, die man sich erhofft hätte – und dass dies den Weg zur richtigen Diagnose verlängert.
In diesem Fall waren seit Jahren Gallensteine (kleine, harte Ablagerungen in der Gallenblase) bekannt und zuletzt kurz zuvor durch einen Facharzt per Ultraschall bestätigt worden. Trotz dieser Information wurde zunächst eine andere Diagnose gestellt, ohne eine erneute Bildgebung durchzuführen. Erst im weiteren Verlauf führte ein Ultraschall zur zutreffenden Einordnung der Beschwerden und zur angemessenen Behandlung.
Wer über relevante Vorbefunde verfügt, kann diese aktiv in das Gespräch einbringen – auf verschiedene Weisen:
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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