2026-246
Verschwundene Medikament
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Fehlender Umgang mit teuren Medikamenten während der Kurzzeitpflege
Meine Frau befand sich bis zum Ereignistag im Krankenhaus. Nach ihrer Entlassung wurde sie zunächst in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung untergebracht. Da ich selbst zu diesem Zeitpunkt ebenfalls im Krankenhaus lag und mich daher nicht persönlich um alles kümmern konnte, mussten meine Kinder die von der Hausärztin verordneten Medikamente für meine Frau besorgen.
Nach meiner eigenen Entlassung organisierte ich für meine Frau einen Platz in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung in unserer Stadt.
Nach dem Umzug mussten wir leider feststellen, dass ein Teil der teuren Medikamente nicht zurückgegeben wurde und offenbar verschwunden war. Die Hausärztin reagierte verständlicherweise verärgert über den Verlust der Medikamente und stellte die benötigten Medikamente schließlich nochmals aus, wenn auch unter Protest. Schließlich war meine Frau dringend auf diese Medikamente angewiesen.
Darüber hinaus wurde auch eine Spritze, deren Kosten sich auf rund 1.500 Euro pro Monat belaufen, vom Krankenhaus offenbar nicht zurückgegeben. Bislang ist diese Spritze anscheinend nicht auffindbar.
Ich frage mich ernsthaft, wie es sein kann, dass mit teilweise sehr teuren und lebensnotwendigen Medikamenten derart nachlässig umgegangen wird. Medikamente sind keine beliebigen Gegenstände, sondern werden dringend für die Gesundheit der Patienten benötigt. Ihr Verlust verursacht nicht nur unnötige Kosten, sondern kann unter Umständen auch die medizinische Versorgung gefährden.
Wenn mit Medikamenten so sorglos umgegangen wird, darf man sich nicht wundern, dass das Gesundheitssystem mit steigenden Kosten zu kämpfen hat. Hier muss dringend geklärt werden, wo die Medikamente geblieben sind und wie sichergestellt werden kann, dass so etwas künftig nicht wieder vorkommt.
Ich erwarte eine nachvollziehbare Erklärung für diesen Vorfall und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Medikamenten der Patienten.
Wenn Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt in eine Kurzzeitpflegeeinrichtung wechseln – also in eine Einrichtung, die vorübergehend pflegerische Aufgaben übernimmt –, sind häufig viele Beteiligte gleichzeitig gefordert. Gerade wenn Angehörige selbst erkrankt sind, kann in dieser komplexen Situation der Überblick über mitgebrachte Medikamente verloren gehen. In Fallberichten wie diesem zeigt sich, dass beim Wechsel zwischen Einrichtungen Medikamente – darunter auch kostspielige, lebensnotwendige Präparate – nicht vollständig weitergegeben oder zurückgegeben werden. Das kann die Versorgung der betroffenen Person gefährden und zu erheblichem organisatorischem und finanziellem Aufwand für alle Beteiligten führen.
Wer einen Einrichtungswechsel begleitet oder organisiert, kann einige Schritte unternehmen, um den Verbleib von Medikamenten nachvollziehbar zu halten.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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