2024-206
Zuviele Zähne gezogen ohne Rücksprache – Folge bis heute ohne Zahn im Unterkiefer
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Beim Zahnchirurgen wurden mir ohne Rücksprache zwei Zähne zu viel im Unterkiefer gezogen. Der genaue Auftrag meines behandelnden Zahnarztes lag zu diesem Zeitpunkt auch schriftlich vor.
Eine Woche nach diesem Termin war ich bei meinem Zahnarzt und der stellte fest, dass zwei Zähne, die als Haltezähne für eine Prothese dienen sollten, fälschlicherweise gezogen wurden. Sofort wurde der Zahnchirurg informiert.
Fast 9 Monate nach der Behandlung hat dann der Chirurg diese Falschbehandlung seiner Haftpflichtversicherung gemeldet!
Bis zum heutigen Zeitpunkt hat diese Versicherung noch keine Kostenübernahmeerklärung für die notwendige Implantatsetzung abgegeben.
Eine Vollprothese ohne Haltezähne kann ich leider nicht einsetzen zum Essen.
Somit bin ich bis zum heutigen Zeitpunkt ohne einen Zahn im Unterkiefer.
Ein zahnärztlicher Eingriff, der anders verläuft als geplant, kann weitreichende Folgen für den Alltag haben – von Schwierigkeiten beim Essen bis hin zu einem langen und zermürbenden Weg durch Versicherungsverfahren. Dass eine solche Situation über Monate oder sogar Jahre andauert, ist eine erhebliche Belastung, die ernst genommen werden sollte.
In Fällen wie diesem wurde ein Eingriff durchgeführt, der über den schriftlich dokumentierten Behandlungsauftrag hinausging. Der überweisende Zahnarzt hatte den Umfang des Eingriffs schriftlich festgelegt – dennoch wurden zusätzliche Zähne entfernt, die als Haltezähne (also als Verankerungspunkte für eine herausnehmbare Zahnprothese) vorgesehen waren. Die Folge: Die geplante Versorgung war nicht mehr umsetzbar, und die Klärung der Kostenfrage zog sich trotz frühzeitiger Meldung des Fehlers über viele Monate hin.
Wer sich in einer vergleichbaren Lage befindet oder vorsorglich informieren möchte, findet hier einige Möglichkeiten, die hilfreich sein können.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unterstützt Betroffene kostenlos bei Fragen rund um Behandlungsfehler, Versicherungsverfahren und Patientenrechte – erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenlos). Weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen anonym zu melden, finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de – denn jeder Bericht kann dazu beitragen, die Versorgung für andere zu verbessern.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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