2024-1031
Zwei mal falsch operiert, beide OPs entzündet
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Klinik, Gynäkologie-Abteilung, ambulante OP
– Ziel: kleine Atherom-Entfernung
– erste OP hat sich entzündet und ist mehrfach aufgeplatzt
– Entscheidung, dass eine zweite OP erforderlich war
– zweiter OP-Bericht falsch: ich sei operiert worden, weil ich mit der Narbe unzufrieden war
– zweite OP sehr angeschwollen, Wunde wurde zugenäht
– ich wurde nach Hause entlassen, keinen Kontrolltermin vorgesehen
– zweite OP viel größer, hat sich noch mehr entzündet
– 8 Wochen mit einer offenen, entzündeten Wunde gelebt, die professionell versorgt musste
– Zitat einer Ärztin „sie haben da ein Loch“
Eine zunächst kleine Operation, die sich zu einer wochenlangen Belastung entwickelt – das ist eine Erfahrung, die körperlich und emotional sehr zermürbend sein kann. Wenn Nachsorge ausbleibt, Zuständigkeiten unklar sind und Betroffene das Gefühl haben, allein durch das System navigieren zu müssen, ist das eine besondere Form der Erschöpfung.
In diesem Fall folgte auf eine ambulante Entfernung eines Atheroms (einer gutartigen Talgzyste unter der Haut) eine Wundinfektion, eine zweite Operation und erneute Komplikationen – bei fehlenden Kontrollterminen und unklarer Zuständigkeit im Behandlungsteam. Die Betroffene hat durch eigene Initiative immer wieder Versorgung organisiert und damit maßgeblich zu ihrem Schutz beigetragen.
Wer sich auf einen ambulanten Eingriff vorbereitet, kann bereits im Vorfeld einige Weichen stellen – für eine sichere Nachsorge und eine klare Kommunikation mit dem Behandlungsteam.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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