2024-1564
Absage von MRT Terminen
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Sommer: Besuch bei HNO Praxis, Diagnose: stark vergrößerter Lymphknoten am Hals (Zustand seit ca. 3 Jahren so), Überweisung zur radiologischen Praxis (ca. 6 Ärzte), MRT Termin: Herbst
Kurz vor Termin: Absage des MRT Termines per SMS ohne Angabe von Gründen
Einige Tage später: Besuch der Praxis, auf die Frage warum der Termin abgesagt wurde, konnte keine Antwort gegeben werden, weder wer noch warum der Termin abgesagt wurde. Neuer Termin: einige Wochen später im Winter
Ich stehe vor verschlossener Tür, die Praxis wurde an dem Tag „aus personellen Gründen“ um 15:30 geschlossen. Ich wurde nicht benachrichtigt.
Auf meine Anfrage per Mail, warum ich keine Info erhalten hätte kam die Antwort, man hätte eine falsche Handynummer gehabt (obwohl man im September per SMS abgesagt hatte…….).
Keine Entschuldigung, kein Bedauern, kein Angebot über die Vergabe eines zeitnahen Termins. Nichts.
Diese Praxis ist organisatorisch eine Katastrophe.
Wer auf einen wichtigen medizinischen Termin wartet, plant und organisiert – und erlebt dann kurzfristige Absagen oder steht vor verschlossener Tür, ist das eine belastende Erfahrung, die Vertrauen kostet. Solche Situationen entstehen manchmal durch organisatorische Schwierigkeiten in Praxen, etwa bei Personalengpässen oder Fehlern in der Kommunikation – sie sind dennoch für Betroffene schwer nachvollziehbar und können im schlimmsten Fall die medizinische Versorgung verzögern.
Wer ähnliches erlebt, ist nicht ohne Möglichkeiten – folgende Ansätze können die eigene Position stärken.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein Patient wartet 6 Monate auf einen Kardiologen-Termin – ohne Gespräch, ohne Anamnese. Was bei der Herzinsuffizienz-Abklärung schiefläuft.
Fall lesen →Ein Patient mit Aortenklappenstenose wartet über ein Jahr auf einen Kardiologen-Termin. Ein CIRS-Fall über Versorgungslücken für Kassenpatienten.
Fall lesen →Trotz Überweisung und Termin abgewiesen: Ein PTBS-Betroffener schildert 5 Jahre Kampf um psychotherapeutische Versorgung – ein CIRS-Fall über Versorgungslücken.
Fall lesen →Dringlichkeitsüberweisung, kein Termin: Ein Patient wartet 6 Monate auf eine Magenspiegelung – die Diagnose lautete Magendurchbruch.
Fall lesen →Patient mit Bandscheibenvorfall wartet 3,5 Stunden in der Notaufnahme – ein Fall über Triage, Schmerzversorgung und Kapazitätsgrenzen.
Fall lesen →Eine Patientin mit Schwäche und starkem Husten wurde in der Hausarztpraxis abgewiesen. Erst die Notaufnahme erkannte: bakterielle Lungenentzündung und Grippe.
Fall lesen →Ein Patient wartet bis zu 13 Monate auf einen Kardiologen-Termin. Wie Vermittlungscodes und Dringlichkeitsvermerke den Zugang zur Versorgung beeinflussen.
Fall lesen →Nach einer Augen-OP wartet ein Patient seit 2 Monaten auf einen Folgetermin – ohne Rückmeldung. Ein Fall über Kommunikationslücken im Gesundheitswesen.
Fall lesen →Patient mit akuten Ohrenschmerzen wird abgewiesen – kein Hausarzt, kein Notfalltermin. Ein CIRS-Fall über Versorgungslücken im deutschen Gesundheitssystem.
Fall lesen →Eine pflegebedürftige Patientin wird trotz schmerzhaftem Hautausschlag in der Sprechstunde abgewiesen. Was das für Betroffene bedeutet.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team