2024-1361
Diagnose ADHS wird bestritten – Folge Suizidgedanken
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Meine Kinderärztin hat nie geglaubt dass ich ADHS habe. Auch nicht nach meiner Diagnose. Die Diagnose bekam ich mit 8 oder 9, mit 14 hab ich gefragt ob wir die Dosis (Medikinet 20mg) erhöhen können, weil ich mich nicht konzentrieren kann. Sie sagte, dass ich keine ADHS Mittel brauche und nur faul bin und mich mal anstrengen soll. Mit 15 kam ich wegen Depression und Suizidgedanken die ich durch zu viel Stress und Mobbing bekam in eine Tagesklinik und bekam wieder ADHS Mittel (Medikinet 40 mg). Mit 18 habe ich gefragt ob es andere Mittel gibt die ich versuchen könnte weil ich kaum Appetit besaß und einen zu hohen Puls habe (generell ist mein Puls zu hoch, durch die Mittel noch mehr). Sie sagte, dass ich alt genug bin um mir zu sagen, dass ich mich konzentrieren soll und dass Erwachsene kein ADHS haben. Habe danach den Arzt endlich gewechselt. Mit 19 bin ich zum Psychiater. Nehme jetzt mit 21 Jahren 50 mg Medikinet, Elvanse hatte auch bei 70 mg so ziemlich garkeine wirkung weswegen ich zurück zu Medikinet bin.
Wenn eine bestehende Diagnose – also eine ärztlich festgestellte Erkrankung – von einer anderen Fachperson wiederholt in Frage gestellt wird, kann das für Betroffene tiefgreifende Folgen haben. Besonders für Kinder und Jugendliche, die noch dabei sind, ein eigenes Bild von sich selbst zu entwickeln, kann das Erleben, nicht geglaubt zu werden, das Selbstbild und die psychische Gesundheit stark belasten.
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) ist eine anerkannte Diagnose, die auch im Erwachsenenalter bestehen kann. Wird eine bereits gestellte Diagnose ignoriert und bleiben passende Behandlungen deshalb aus, kann sich der Gesundheitszustand der betroffenen Person verschlechtern – körperlich wie psychisch. In einem solchen Fall gibt es für Betroffene jedoch Wege, sich Gehör zu verschaffen oder Unterstützung zu suchen.
Wenn das Gefühl entsteht, mit einer bestehenden Diagnose oder mit Beschwerden nicht ernst genommen zu werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die eigene Situation zu verbessern.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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