2024-1322
Erforderliche Medikamente nicht erhalten
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Im Sommer diesen Jahres musste meine Mutter notfallmäßig ins Krankenhaus, da sie eine peptische Stenose bei voller Antikoagulation bekommen hatte. Bei Aufnahme wurde meinerseits gesagt, dass das Torem pausiert sei aber nicht abgesetzt wegen starker Dehydrierung. Sie konnte vor Aufnahme bereits 5 Tage nicht Essen und Trinken sowie ihre Medikamente bei VHF und Hypothyreose einnehmen. Das Problem wurde dann so progredient, dass sie stark einlagerte und ins Lungenödem rutschte. Es hat keinen interessiert, der Arzt hat nicht realisiert, was los war. Leider hat ihr Herz dadurch noch mehr Schaden erlitten, dass sie nun weitgehend O2-pflichtig ist ( kardiale Dyspnoe). Sie ist gar nicht mehr belastbar. Und somit auch im Moment nicht rehafähig.
Ich habe sie einen Tag vor ihrem Ableben aus dem KH geholt. Es ging ihr sehr schlecht.10 Tage lang war sie inkontinent, da sie durch die Auschwemmung die Blase nicht mehr kontrollieren konnte.
Ich würde dem Kh gerne die entstandenen Kosten in Rechnung stellen, denn nun braucht sie einen Pflegedienst, der ihr bei den AEDL’s Unterstützung gibt. Einer Frau , die bis dato immer selbstständig war.
Ich habe nach längerer Überlegung, wie ich den Brief schreibe, dem Chefarzt dort einen 2 Seiten langen Brief geschrieben. Die Antwort macht mich wirklich rasend wütend, weil er selbst als Chefarzt es nicht kapiert hat.
Die Bougierung der Speiseröhre hat geklappt. Aber die Versorgung der Patienten durch die Ärzte war ungenügend. Statt mit Morphin zu beginnen, hätte man ihr das benötigte Torem geben sollen.
Wenn ein nahestehender Mensch nach einem Krankenhausaufenthalt mit deutlich schlechterem Gesundheitszustand nach Hause kommt als erwartet, ist das für Angehörige eine tief erschütternde Erfahrung – verbunden mit Erschöpfung, Hilflosigkeit und oft großer Wut. Solche Situationen, in denen eine bestehende Medikation – hier ein Entwässerungsmittel (Diuretikum) bei gleichzeitig bestehenden Herzerkrankungen und Schilddrüsenproblemen – im Krankenhausverlauf nicht konsequent weitergeführt wird, können für ältere, bereits vorerkrankte Patientinnen und Patienten schwerwiegende Folgen haben.
In einem solchen Fall gab es für die betroffene Patientin selbst keinen realistischen Spielraum zum Eingreifen – sie konnte weder essen noch trinken, war durch die Grunderkrankung stark geschwächt und auf die Beurteilung des Behandlungsteams angewiesen. Das ist wichtig anzuerkennen.
Angehörige, die – wie hier – aktiv in die Versorgung eingebunden sind, können in bestimmten Situationen eine wichtige Rolle übernehmen. Folgende Möglichkeiten können dabei hilfreich sein:
Wenn Sie als Angehörige oder Angehöriger eine solche Situation erlebt haben und Unterstützung suchen – sei es bei der Einordnung des Erlebten oder bei konkreten nächsten Schritten –, bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlose und unabhängige Beratung an. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie Ihren Fall anonym melden und so dazu beitragen, dass ähnliche Situationen in Zukunft erkannt und verhindert werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team