2025-359
Keine Weiterbehandlung nach einer stationsäquivalenten Behandlung
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Ich war sehr dankbar für die Möglichkeit einer stationsäquivalenten Behandlung (StäB), damit ich meine Tochter weiterhin versorgen konnte. Die Behandlung verlief gut, es ging mir nach und nach besser. Allerdings wäre es für mich sehr wichtig gewesen frühzeitiger über eine Weiterbehandlung nach StäB zu sprechen und bestenfalls eine Weiterversorgung zu gewährleisten/in die Wege zu leiten bzw. mehr Unterstützung an dieser Stelle zu bekommen. Beispielsweise durch Unterlagen/Übersichten mit psychotherapeutischen Praxen in der Nähe, der Vereinbarung eines Erstgespräches in einer solchen Praxis o.ä.. Meine Lebensumstände haben sich nach StäB natürlich nicht verändert und trotz Motivation an sich zu arbeiten, ging es mir durch die mangelnde Unterstützung schnell wieder schlechter bis hin zum Rückfall (Selbstverletzung, Selbstmordgedanken). Ich selbst war nicht untätig (wozu sich andere vielleicht gar nicht in der Lage fühlen) und habe mehrere viele Psychotherapeut/innen nach einem Therapieplatz gefragt, lange ohne Erfolg, was zusätzlich sehr niederschmetternd war. Ggf. könnte man überlegen für solche Unterstützungsmaßnahmen mehr Kapazitäten zu schaffen oder Quereinsteigern die Möglichkeit zu geben im psychotherapeutischen Bereich zu praktizieren. Ich denke es ist für alle unzufriedenstellend und nicht zielführend nach einer solchen stationären Behandlung als Patient nach kurzer Zeit wieder an dem selben Punkt zu sein wie vor der Behandlung nur aufgrund mangelnder Unterstützung und Kapazitäten von Psychotherapeut/innen.
Eine stationsäquivalente Behandlung – kurz StäB, eine psychiatrische Behandlung, die zu Hause statt im Krankenhaus stattfindet – kann eine große Erleichterung sein, gerade wenn Menschen gleichzeitig familiäre Verantwortung tragen. Umso schwerer kann es wiegen, wenn nach dem Ende einer solchen Behandlung der Anschluss an eine weiterführende Versorgung fehlt und sich der mühsam erarbeitete Fortschritt wieder auflöst.
Der Übergang von einer intensiven psychiatrischen Behandlung in den Alltag ist eine bekannte Risikozone: Wenn keine Folgetermine oder Therapieplätze gesichert sind, kann eine Versorgungslücke entstehen – unabhängig davon, wie engagiert Betroffene selbst handeln. Der Mangel an verfügbaren Psychotherapieplätzen ist ein strukturelles Problem, das viele Menschen betrifft.
Wer sich in einer StäB oder einer anderen psychiatrischen Behandlung befindet, kann das Thema Nachsorge frühzeitig selbst ansprechen – auch wenn es noch nicht von der Behandlungsseite eingebracht wurde.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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