2025-142
Knoten vom Faden im Fingerstumpf vergessen
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Ein Fingerstumpf wollte nach traumatischer Endgliedamputation einfach nicht heilen. Auch nach 4 Monaten noch immer nass und verkrustet.
Mehrmalige Vorstellung beim Arzt mit starken Schmerzen. Kein Röntgen… einfach nichts. Ausser der Aussage, dass ein Stumpf Zeit zum Heilen braucht.
Während Reha Vorstellung beim Handchirurgen. Eröffnung des Stumpfes. Knoten vom Faden herausgeholt, zugenäht. Nach 10 Tagen alles bestens verheilt. Kein Gefühl, keine Ansteuerung des Stumpfs möglich.
Eine nicht heilende Wunde über Monate zu ertragen – verbunden mit Schmerzen und dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden – ist eine sehr belastende Erfahrung. Dass hinter einer anhaltenden Heilungsstörung eine konkrete, behebbare Ursache stecken kann, zeigt dieser Fall deutlich: Ein im Stumpf verbliebener Fadenknoten verhinderte über vier Monate lang die Wundheilung.
Solche Situationen entstehen nicht zwingend durch Fehler einer einzelnen Person – sie können das Ergebnis mehrerer kleiner Lücken im Versorgungsprozess sein. Wichtig ist: Wer nach einem operativen Eingriff eine Wunde hat, die trotz langer Zeit nicht heilt, und dabei anhaltende Schmerzen erlebt, befindet sich in einer Situation, in der weitere Abklärung sinnvoll sein kann.
Wer mit einer nicht heilenden Wunde immer wieder in der Praxis vorstellig wird und das Gefühl hat, dass die Beschwerden nicht ausreichend untersucht werden, hat verschiedene Möglichkeiten.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Zwei vergessene Operationsfäden führten nach einem Knochenaufbau im Oberkiefer zu einer Infektion und dem Scheitern des Eingriffs. Ein CIRS-Lernfall.
Fall lesen →Ein Draht brach bei einer Gallenwegs-OP ab – zunächst unbemerkt. Erst nach starken Schmerzen und Notaufnahme folgte die Diagnose. Ein wichtiger CIRS-Fall.
Fall lesen →Statt der besprochenen Bandscheiben-OP wurde ein anderes Verfahren durchgeführt – und ein Fremdkörper verschwiegen. Ein erschütternder CIRS-Fall.
Fall lesen →Katheterspitze brach bei Aneurysmaversorgung ab und löste Hirnblutungen aus. Dieser CIRS-Fall zeigt, welche Risiken bei Gefäßeingriffen auftreten können.
Fall lesen →Nach einer Hernien-OP entwickelte sich ein Bauchdeckenbruch. Das Netz war zusammengeknüllt im Bauch – ein CIRS-Fall über Wundkomplikationen und Nachsorge.
Fall lesen →Nicht auflösbares Nahtmaterial nach einem Hauteingriff führte zu schweren Wundkomplikationen. Ein CIRS-Fall über Risiken und Patientensicherheit.
Fall lesen →Nach einer Metallentfernung verblieb ein Implantat-Rest im Knochen – ohne Information an den Patienten. Ein CIRS-Fall über Kommunikation und Sicherheit.
Fall lesen →Nach einer Geburt blieb ein Tupfer 5 Wochen unentdeckt in der Scheide. Erfahren Sie, welche Folgen das hatte und was dieser CIRS-Fall lehrt.
Fall lesen →Eine Fistel blieb trotz MRT, CT und vieler Kliniken jahrelang unerkannt. Ein Patientenbericht über Diagnoseverzögerung und den Weg zur Heilung.
Fall lesen →Nach einer Bauch-OP blieb eine Kompresse im Körper – erst ein halbes Jahr später zufällig entdeckt. Ein Fall über Risiken und Folgen für Patienten.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
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Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team