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2024-1394

Sehr lange Wartezeit bei Facharzt

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Fallbeschreibung:

Lange Wartezeiten beim Facharzt – Risiko für Patienten

Es ist inzwischen unglaublich schwierig bei Beschwerden einen zeitnahen Termin bei einem Facharzt zu bekommen!
Häufig mehrere Monate Wartezeit!
Das ist echt frustrierend! Manchmal geht es ja nur um eine Abklärungen.
Schwierig finde ich es auch bei Vorsorge-Untersuchungen, z.B. Krebsvorsorge. Das spart doch Kosten, wenn rechtzeitig ein Krebs erkrankt wird!
Beim Hautarzt muss ich ewig warten, mindestens halbes Jahr. Bei der Frauenärztin auch sehr lange, obwohl familiäre Vorbelastung.
Termine bei der Physiotherapie echt katastrophal!
Es liegt nicht an den Ärzten oder Therapeuten, sondern an deren Kapazität.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Viel zu wenig Zeit und Kapazität der Ärzte und Therapeuten. Diese sind selbst unter Druck.

Verbesserungsvorschläge:

Weniger Druck auf Ärzte und Therapeuten! Mehr Zeit für die Patienten. Flexiblere Arbeitsmöglichkeiten und bessere Bezahlung, für Therapeuten und wenn Ärzte sich Zeit nehmen für Gespräche mit Patienten.

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Lange Wartezeiten auf Facharzttermine sind für viele Menschen in Deutschland Alltag – und können mit echten Sorgen verbunden sein, besonders wenn Beschwerden unklar sind oder eine familiäre Vorbelastung besteht. Dass diese Situation als belastend erlebt wird, ist vollständig nachvollziehbar.

Strukturelle Engpässe im Gesundheitssystem – also zu wenige verfügbare Fachärzt:innen und Therapeut:innen im Verhältnis zur Nachfrage – sind der Hintergrund solcher Erfahrungen. Sie entstehen nicht durch das Verhalten einzelner Personen, weder auf Seiten der Patient:innen noch auf Seiten der Behandelnden.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Es gibt einige Möglichkeiten, die den Zugang zu einem Termin erleichtern oder die Wartezeit sinnvoll überbrücken können.

  • Die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen (kurz: TSS) sind gesetzlich dazu verpflichtet, innerhalb von vier Wochen einen Facharzttermin zu vermitteln. Diese Stellen sind über die Rufnummer 116 117 erreichbar – telefonisch und online, auch außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten.
  • Bei bekannter familiärer Vorbelastung – zum Beispiel für bestimmte Krebserkrankungen – ist es möglich, dies bei der Terminanfrage ausdrücklich zu benennen. Eine Formulierung wie „Ich habe eine familiäre Vorbelastung und bitte darum, dies bei der Priorisierung zu berücksichtigen“ kann dazu beitragen, dass die Dringlichkeit klarer eingeschätzt wird.
  • Die Hausarztpraxis kann in vielen Fällen eine unterstützende Rolle übernehmen: Sie kennt die Krankengeschichte, kann eine Überweisung mit entsprechenden Hinweisen zur Dringlichkeit ausstellen und manchmal direkte Kontakte zu Fachpraxen herstellen.
  • Auf Wartelisten mehrerer Praxen gleichzeitig einzutragen ist möglich – und es lohnt sich, gelegentlich nachzufragen, ob ein früherer Termin durch Absagen freigeworden ist.

Worauf Sie achten können

  • Die Rufnummer 116 117 ist der zentrale Anlaufpunkt für Terminvermittlung und ärztlichen Bereitschaftsdienst – es lohnt sich, diese Nummer griffbereit zu haben.
  • Bei Vorsorgeuntersuchungen ist es möglich, den nächsten Termin bereits direkt nach der aktuellen Untersuchung zu vereinbaren – so entsteht keine erneute Wartezeit von Grund auf.
  • Wenn Beschwerden sich während der Wartezeit verändern oder verschlechtern, ist es sinnvoll, erneut Kontakt zur Praxis aufzunehmen und die neue Situation zu schildern – eine Neubewertung der Dringlichkeit ist dann möglich.
  • Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose und neutrale Beratung zu Patientenrechten – auch zu Fragen rund um den Zugang zur Versorgung. Erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenfrei).

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), Psychotherapiepraxis, Therapeutische Einrichtung (Physio-, Ergo-, Logotherapie, Hebammenhilfe etc.)
Geschlecht: weiblich

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