2024-1181
Standarduntersuchung statt spezifische Untersuchung
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Ich war bei einem Urologen gewesen wegen Beschwerden. Ich war vorher schon beim Hausarzt und in 2 Krankenhäusern, diese berichteten alle das Gleiche, Werte alle gut, vielleicht etwas erhöhte Entzündungswerte aber nix auffälliges.
Endlich beim Facharzt einen Termin bekommen, habe ich meine ganze Hoffnung darauf gesetzt, da ich schon seit mehreren Monaten nicht schlafen konnte vor Schmerzen. Er hat mich kurz reden lassen und dann mich ständig unterbrochen. Meinte dann auf meine Schilderung hin, dass es mit Antibiotika erst besser und dann wieder schlechter wird und bei Wärme wieder schlimmer, dass ich mir das nur einbilde, das ist bestimmt psychisch, seine Worte.
Das Ergebnis der Urinprobe auf Harnwegsinfekt war negativ. Darauf hin sagte ich: „Ja, das habe ich mir schon gedacht, das haben die anderen Ärzte ja auch schon alle gesagt.“ Das hat mich richtig deprimiert. Ich habe mir bei einem Facharzt doch etwas mehr erwartet, als nur so kurz abgespeist zu werden.
Er meinte, ich solle nach einem Monat wieder kommen. Ich habe mir einen anderen Urologen suchen müssen. Der hat eine richtige Diagnostik gemacht mit Urinkultur und mir daraufhin das richtige Medikament verschrieben. Der zweite Urologe hat mich mit meinen Beschwerden ernst genommen.
Wenn man seit Monaten unter starken Schmerzen leidet und endlich einen Facharzttermin bekommt, ist die Erwartung an diesen Termin verständlicherweise groß. Es kann sehr belastend sein, wenn man das Gefühl hat, nicht ausreichend gehört zu werden und die Untersuchung nicht zu dem erhofften Ergebnis führt.
In der urologischen Diagnostik gibt es verschiedene Untersuchungsverfahren, die unterschiedlich aussagekräftig sind. Ein einfacher Urin-Schnelltest prüft nur grob, ob bestimmte Entzündungszeichen vorhanden sind. Eine Urinkultur hingegen – bei der Bakterien im Labor gezielt angezüchtet und identifiziert werden – ist deutlich genauer und kann Infektionen aufdecken, die im Schnelltest unauffällig erscheinen. Je nach Beschwerden können also verschiedene Diagnosewege sinnvoll sein.
Wer das Gefühl hat, dass eine Untersuchung die eigenen Beschwerden nicht vollständig erfasst, hat verschiedene Möglichkeiten.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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