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2024-154

Arzttermin für Nachuntersuchung Bypass

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Fallbeschreibung:

Bypass-Nachsorge: Kein Termin trotz Atemnot

Da ich vor Jahren 3 Bypässe bekommen habe, gehe ich jedes Jahr zur Kontrolle zu meinem Kardiologen. Aber dieses Jahr wurde mir gesagt, ich könnte erst im Herbst einen Termin bekommen. Da ich Atemnot bei Anstrengung habe, denke ich, dass es notwendig ist früher eine Kontrolle zu machen.

Ich weiß nicht, an wen ich mich wenden kann um schneller einen Termin zu bekommen.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Schnellere Arzttermine.

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Wenn man nach einer Herzoperation regelmäßige Kontrolltermine benötigt und diese nicht zeitnah bekommt, kann das sehr belastend sein – besonders wenn neue oder verstärkte Beschwerden auftreten. Lange Wartezeiten auf Facharztermine sind ein bekanntes Problem im deutschen Gesundheitswesen und treffen viele Menschen in vergleichbaren Situationen.

In diesem Fall schildert ein Patient mit drei Bypass-Operationen in der Vorgeschichte, dass er Atemnot bei körperlicher Anstrengung erlebt – und dennoch keinen früheren Termin beim Kardiologen (Herzspezialisten) erhält als erst im Herbst. Diese Situation kann verunsichern und das Gefühl hinterlassen, mit den Beschwerden allein gelassen zu werden.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Es gibt verschiedene Wege, die in einer solchen Situation weiterführen können – je nachdem, was im Einzelfall möglich ist.

  • Beschwerden aktiv benennen: Beim Anrufen in der Praxis ist es möglich, die neuen Symptome – wie Atemnot bei Belastung – gezielt anzusprechen. Eine Formulierung wie „Ich habe seit Kurzem Atemnot bei Anstrengung und frage mich, ob das bei meiner Vorgeschichte eine frühere Untersuchung nötig macht“ kann dazu beitragen, dass das medizinische Fachpersonal die Dringlichkeit besser einschätzen kann.
  • Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen nutzen: Gesetzlich Versicherte haben die Möglichkeit, über die bundesweite Rufnummer 116 117 einen dringenden Facharzttermin zu beantragen. Diese Terminservicestellen sind gesetzlich verpflichtet, bei medizinischer Dringlichkeit innerhalb von vier Wochen einen Termin zu vermitteln.
  • Den Hausarzt einbeziehen: Der Hausarzt kann eine sogenannte Dringlichkeitsbescheinigung ausstellen, die dabei hilft, bei der Terminservicestelle oder direkt in der Facharztpraxis bevorzugt berücksichtigt zu werden. Auch eine direkte Überweisung mit dem Vermerk „dringend“ ist möglich.
  • Bei starken Beschwerden den Notweg kennen: Atemnot – insbesondere bei Herzpatienten – ist ein Symptom, das ernst genommen werden kann. Wenn die Beschwerden zunehmen oder in Ruhe auftreten, ist es möglich, direkt eine Notaufnahme aufzusuchen oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 zu kontaktieren.

Worauf Sie achten können

  • Neue oder veränderte Symptome – wie Atemnot, Brustdruck oder ungewöhnliche Erschöpfung – lassen sich kurz notieren (Datum, Situation, Dauer), um sie beim nächsten Arztgespräch präzise schildern zu können.
  • Die Rufnummer 116 117 ist rund um die Uhr erreichbar – sowohl für die Terminvermittlung als auch für den ärztlichen Bereitschaftsdienst außerhalb der Praxisöffnungszeiten.
  • Bei einem Herznotfall – zum Beispiel starker Brustschmerz, plötzliche schwere Atemnot oder Bewusstlosigkeit – ist der Notruf 112 die richtige erste Anlaufstelle.
  • Wer möchte, kann eine Begleitperson zu Arztterminen mitnehmen – diese kann dabei helfen, Beschwerden zu schildern und Informationen zu behalten.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 70-79 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: männlich

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