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2026-185

Behandlung von Fachärzten

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Fallbeschreibung:

Notfall nicht erkannt: Verzögerte Klinikbehandlung trotz Einweisung

Einweisung vom Hausarzt in Klinik. Facharzt und Hausärztin schätzen mich beide als Notfall ein dass ich dringend eine Behandlung benötige. Klinik sieht das nicht so entlässt mich wieder. Termin in der Ambulanz wurde Monate später vereinbart. Jetzt verschoben auf Anfang Herbst Anfragen meiner Hausärztin wurden auch abgewiesen.

Gut gelaufen:

Meine Hausärztin unterstützt mich seit Jahren und ohne sie wäre es für mich unmöglich Erleichterung mit Medikamenten die die Symptome unterdrücken zu erhalten.

Schlecht gelaufen:

Dass ich nicht ernst genommen werde. Ghosting. Es entsteht das Gefühl man ist zu belastend für das System weil es in meinem Fall schwierig ist eine Diagnose zu stellen.

Verbesserungsvorschläge:

Bessere Zusammenarbeit zwischen Hausarzt, Facharzt und den Fachkliniken. Trennung in der Triage zwischen richtig schweren Notfällen, klassische Fälle Notaufnahme und Patienten die eine einschränkende ,schwere Symptomatik haben. Die auch ohne Notfall nicht aufschiebbar sind.

Weitere Infos:

Dass Ärzte ganzheitlich den Patienten sehen und nicht nur in Zuständigkeitsbereichen.

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Es kann sehr belastend sein, wenn man von mehreren behandelnden Ärztinnen und Ärzten als dringend behandlungsbedürftig eingestuft wird – und an anderer Stelle dennoch keine zeitnahe Versorgung erhält. Das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden oder „zwischen den Stühlen“ zu sitzen, ist in solchen Situationen nachvollziehbar und real.

Besonders bei Erkrankungen, bei denen eine eindeutige Diagnose schwer zu stellen ist, kann es vorkommen, dass verschiedene Einrichtungen die Dringlichkeit unterschiedlich einschätzen. Gleichzeitig können lange Wartezeiten und ausbleibende Rückmeldungen – sogenanntes „Ghosting“ – den Zugang zu notwendiger Versorgung erheblich erschweren.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wenn der Zugang zur Versorgung trotz ärztlicher Überweisung stockt, gibt es einige Möglichkeiten, die Situation aktiv zu beeinflussen.

  • Einweisungsbrief und Befunde schriftlich mitführen: Es kann hilfreich sein, alle relevanten Unterlagen – Überweisungen, Vorbefunde, Medikamentenpläne – bei jedem Kontakt mit einer Klinik oder Ambulanz vollständig dabei zu haben. So ist die Dringlichkeitseinschätzung der behandelnden Hausarztpraxis für alle Beteiligten direkt nachvollziehbar.
  • Hausarztpraxis als Koordinatorin einbeziehen: Die Hausarztpraxis kann in vielen Fällen direkt mit der Fachabteilung Kontakt aufnehmen und schriftlich auf die Dringlichkeit hinweisen – etwa mit einem kurzen Arztbrief oder einem Telefonat zwischen den Praxen. Möglich ist zum Beispiel die Bitte: „Können Sie bei der Klinik schriftlich dokumentieren, dass Sie mich als dringend behandlungsbedürftig einstufen?“
  • Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen nutzen: Bei langen Wartezeiten auf Facharzttermine gibt es in Deutschland sogenannte Terminservicestellen (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigungen. Sie sind verpflichtet, innerhalb von vier Wochen einen Termin zu vermitteln – auch bei Spezialistinnen und Spezialisten. Eine Überweisung mit dem Vermerk „dringend“ kann dabei den Prozess beschleunigen.
  • Zweitmeinung einholen: Es ist möglich, eine weitere Fachklinik oder spezialisierte Einrichtung um eine Einschätzung zu bitten – insbesondere dann, wenn die Diagnosestellung komplex ist. Universitätskliniken oder spezialisierte Zentren verfügen manchmal über andere diagnostische Möglichkeiten.

Worauf Sie achten können

  • Alle ärztlichen Einschätzungen zur Dringlichkeit schriftlich dokumentieren lassen – zum Beispiel im Überweisungsschreiben oder Arztbrief.
  • Bei ausbleibenden Rückmeldungen von Kliniken oder Ambulanzen ist es möglich, schriftlich (z. B. per Brief oder E-Mail) nachzufragen und eine Frist für eine Antwort zu setzen.
  • Die Terminservicestelle der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung kann unter der bundesweiten Nummer 116 117 erreicht werden.
  • Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose, neutrale Beratung bei Versorgungsproblemen – auch bei Schwierigkeiten mit Wartezeiten und Zuständigkeitsfragen: 0800 011 77 22 (kostenfrei).

Sie sind nicht allein

Erfahrungen wie diese – das Gefühl, zwischen Versorgungsstrukturen zu fallen oder nicht gehört zu werden – teilen viele Menschen. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie solche Erlebnisse anonym melden und damit dazu beitragen, dass strukturelle Probleme sichtbar werden und sich langfristig etwas verändert.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Krankenhaus, sonstiger Bereich, Ambulante Praxis, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
Geschlecht: weiblich

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