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2025-004

Beinahe falsche Spritze erhalten

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Fallbeschreibung:

Beinahe falsche Spritze: Kommunikationsfehler im Krankenhaus

Ich lag im Krankenhaus wegen einem Magenproblem und einer geplanten Darmspiegelung. Nach der Darmspiegelung kam eine Schwester und wollte mir eine Spritze geben.

Ich fragte für was, und sie antwortete mir, „dass es für meinen Blutzucker sei“. Ich klärte sie auf, dass ich keinen erhöhten Blutzuckerspiegel hätte. Darauf hin verließ sie das Zimmer. Erkenntnis: die interne Kommunikation Ärzte zu Pflegepersonal war in dieser Station mehr als mangelhaft.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Im Krankenhaus erhalten Patient:innen häufig mehrere Medikamente – manchmal in kurzer Abfolge und auf einer Station mit vielen anderen Menschen. In einer solchen Umgebung kann es vorkommen, dass Informationen zwischen verschiedenen Berufsgruppen nicht vollständig weitergegeben werden, und dass ein Medikament für die falsche Person vorbereitet wird. Solche Situationen sind selten, aber sie kommen vor – und sie zeigen, wie wichtig Kommunikation im Behandlungsteam ist.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer im Krankenhaus liegt, kann auf einfache Weise dazu beitragen, Verwechslungen zu vermeiden – so wie es in diesem Fall gelungen ist.

  • Vor jeder Injektion oder Medikamentengabe ist es möglich, nachzufragen, worum es sich handelt und warum es verabreicht wird. Eine Frage wie „Was ist das genau, und warum bekomme ich das?“ ist jederzeit angebracht und ausdrücklich erwünscht.
  • Es kann hilfreich sein, beim Aufnahmegespräch alle bekannten Erkrankungen und Medikamente vollständig anzugeben – auch Dinge, die man selbst für selbstverständlich hält, wie das Fehlen eines Diabetes oder anderer Vorerkrankungen.
  • Wer möchte, kann eine Begleitperson bitten, bei Medikamentengaben anwesend zu sein – besonders nach Eingriffen, wenn man sich noch benommen oder unsicher fühlt.
  • Wenn etwas nicht stimmig erscheint, ist es möglich, die Gabe kurz zu unterbrechen und um Klärung zu bitten, bevor man zustimmt.

Worauf Sie achten können

  • Wird Ihnen erklärt, was Ihnen gegeben wird und warum – bevor die Gabe erfolgt?
  • Wird Ihr Name vor der Medikamentengabe aktiv überprüft, zum Beispiel durch Frage oder Armband?
  • Haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen, ohne das Gefühl, zu stören?
  • Stimmt das Medikament mit dem überein, was Ihnen vorher im Gespräch angekündigt wurde?

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Normalstation, Krankenhaus
Geschlecht: männlich

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