2024-1277
Hüftverletzung
Dieser Fall hilft die Patientensicherheit für alle zu verbessern. Sie möchten ebenfalls einen Fall melden? Zum Meldeformular
Arztbesuch in der Orthopädiepraxis wegen anhaltender Schmerzen in der linken Leiste. Laut Röntgenbild: linke Hüfte kein Gelenkspalt mehr, rechts noch geringer Gelenkspalt. Kortisonspritze links auf eigene Rechnung, Schmerztabletten und Physiotherapie. Kurz darauf erneuter Besuch in der Praxis, da jetzt die Schmerzen in der rechten Hüfte plötzlich unerträglich geworden sind. Keine weitere Untersuchung – Kortisonspritze auf eigene Rechnung und Ablehnung jeglicher operativer Therapie durch den Arzt. Daraufhin Zweitmeinung bei anderem Orthopäden. Röntgen zeigt rechts mehrfachen Bruch der Hüftpfanne und Nekrose des Hüftkopfes. Inzwischen habe ich rechts ein neues Hüftgelenk bekommen und einen Termin für die Op der linken Hüfte.
Plötzlich stärker werdende Schmerzen sind ein ernstes Signal des Körpers – und es ist belastend, wenn man mit diesem Signal nicht die erhoffte Unterstützung erfährt. Dass eine betroffene Person in einer solchen Situation selbst nach einer weiteren ärztlichen Meinung sucht, kann entscheidend sein: In diesem Fall zeigte eine zweite Untersuchung einen mehrfachen Knochenbruch sowie ein Absterben von Knochengewebe (Nekrose) im Bereich der Hüfte – Befunde, die eine rasche operative Behandlung notwendig machten.
Wenn Schmerzen sich plötzlich verändern oder deutlich verschlimmern, gibt es einige Möglichkeiten, aktiv zur eigenen Versorgung beizutragen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Sprachbarriere und unklare Angaben beim Notruf führten zu unnötigem Großeinsatz im Pflegeheim. Was dieser CIRS-Fall für die Patientensicherheit bedeutet.
Fall lesen →Eine Krebsdiagnose blieb einer Patientin fast 5 Monate verborgen. Was dieser CIRS-Fall über Kommunikation und Verantwortung im Gesundheitswesen lehrt.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt, wie fehlende Kommunikation bei der Schmerzbehandlung zu Schmerzen in beiden Armen führte. Was können wir daraus lernen?
Fall lesen →Eine Patientin wurde versehentlich zu früh entlassen. Was folgte: Chaos, Atemnot und ein Notfall. Lesen Sie, wie Kommunikationsfehler gefährlich werden können.
Fall lesen →Eine 76-Jährige wird nach Sturz mit Rippenprellung entlassen – das eigentliche Problem: ein beidseitiges Subduralhämatom. Ein CIRS-Fall über übersehene Warnsignale.
Fall lesen →Nach einer Fuß-OP litt eine Patientin stundenlang unter starker Übelkeit – obwohl der Arzt eine Infusion anordnete, kam die Hilfe sehr spät. Ein CIRS-Fall.
Fall lesen →Eine Patientin rechnete mit 120 €, erhielt aber eine Rechnung über 1.200 €. Was bei privaten Zusatzleistungen ohne klare Aufklärung passieren kann.
Fall lesen →Ein Patient bat nach einem Kopf-MRT um klare Aufklärung – und erhielt nur Ausweichfloskeln. Wie wichtig empathische Kommunikation im Arztgespräch ist.
Fall lesen →Eine Büroklammer zur Markierung am Rücken machte ein MRT unverwertbar. Dieser CIRS-Fall zeigt, wie wichtig Aufklärung vor bildgebenden Verfahren ist.
Fall lesen →Ein Patient erfuhr wichtige Befunde nach einer Bauch-OP erst Monate später – durch eigene Initiative. Was bei der ärztlichen Kommunikation schiefläuft.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team