2026-058
Krätze Infektionen auf Intensivstation
Dieser Fall hilft die Patientensicherheit für alle zu verbessern. Sie möchten ebenfalls einen Fall melden? Zum Meldeformular
Mein Mann hat sich 2025 das zweite Mal mit Krätze infiziert! Das erste Mal war 2020, als Corona begann.
Dieses Mal erkannten wir die Symptome schneller und konnten auch früher reagieren. Das Prozedere bei der Bekämpfung von Krätze wird dadurch aber nicht leichter und für einen privaten Haushalt ohne Wäschetrockner nicht leichter! ( täglicher Wäschewechsel einschließlich Bettwäsche, Handtücher und so weiter)
Wir nehmen an, dass die Infektion über die Blutdruck- Manschette verursacht wurde, die er zwei Tage lang auf der Intensivstation tragen musste.
Eine weitere Infektion zog er sich auf der normalen Station zu durch das benutzen der Urin Flasche.
Das besagte Krankenhaus soll zum Jahresende geschlossen werden.
Meinem Mann konnte dort (fast) immer geholfen werden. Aber diese „ Nebenwirkungen“ sind einfach verantwortungslos und nicht zu verstehen.
Wenn ein Krankenhausaufenthalt erfolgreich verläuft und gleichzeitig eine unerwartete Infektion nach Hause mitgebracht wird, ist das für Betroffene und Angehörige eine besonders belastende Erfahrung. Krätze – eine durch winzige Milben ausgelöste Hauterkrankung – kann in Einrichtungen mit engem Körperkontakt oder gemeinsam genutzten Gegenständen übertragen werden und erfordert eine aufwändige Behandlung des gesamten Haushalts.
In Krankenhäusern gelten Hygienevorschriften, die die Weitergabe solcher Infektionen verhindern sollen. Dennoch kann es vorkommen, dass Übertragungswege – etwa über Blutdruckmanschetten oder Urinflaschen – nicht vollständig unterbrochen werden. Dass eine Angehörige in dieser Situation Fragen stellt und auf Verbesserungen drängt, ist ein wertvoller Beitrag zur Patientensicherheit.
Wer einen nahestehenden Menschen im Krankenhaus begleitet, kann auf einige Punkte achten, die das Infektionsrisiko verringern können.
Wenn Sie Fragen zu Ihren Rechten als Angehörige haben oder Unterstützung bei der Einschätzung einer Situation suchen, steht die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos zur Verfügung. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie außerdem Ihre Erfahrungen anonym melden und damit dazu beitragen, dass ähnliche Situationen künftig erkannt und verhindert werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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