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2024-1396

Lungenentzündung nicht erkannt

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Fallbeschreibung:

Die Ärztin hat Lungenentzündung mit Bronchitis verwechselt und in der Folge ein nicht wirksames Antibiotikum verschrieben. Es kam zu einer vollständigen doppelseitigen Lungenentzündung mit Superinfektion in Ohren und Nebenhöhlen. Eine Woche Krankenhausaufenthalt. Monatelange Rekonvaleszenz. Ein Ohr mit bleibenden Schäden.

Gut gelaufen:

Im Krankenhaus lief es gut.

Schlecht gelaufen:

Die Hausärztin hat nicht zum ersten Mal lässig gearbeitet. Sie untersucht nicht gründlich und redet hauptsächlich. Im Vorhinein habe ich bereits mehrfach auf den Verdacht auf ME/CFS hingewiesen. Sie hat nichts dazu gesagt. Erst nach einem Wechsel zu einem guten Hausarzt wurde ein Immundefekt erkannt. Inzwischen lebe ich mit bleibenden Organschäden, weil mir jahrzehntelang niemand zugehört hat und mir psychische Ursachen unterstellt wurden.

Verbesserungsvorschläge:

Es ist gut, dass es heutzutage Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen gibt. Leider ist dadurch ein anderes Extrem entstanden. Die Ärzte haben keine Veranlassung, Menschen mit diffusen Symptomen gründlich zu untersuchen. Es ist einfacher, Patienten als psychosomatisch einzusortieren. Das ist fahrlässig.

Weitere Infos:

Inzwischen habe ich einen ausgezeichneten Hausarzt gefunden, den ich sehr schätze. Was ich ich für die Ausbildung von Medizinern wünsche, ist, dass man auch Wert darauf legt, Patienten mit Respekt zu begegnen und zuzuhören. Und nicht zu hoch von sich zu denken. Der Patient ist krank und sucht Hilfe, aber er nicht doof.

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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