2024-1396
Lungenentzündung nicht erkannt
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Die Ärztin hat Lungenentzündung mit Bronchitis verwechselt und in der Folge ein nicht wirksames Antibiotikum verschrieben. Es kam zu einer vollständigen doppelseitigen Lungenentzündung mit Superinfektion in Ohren und Nebenhöhlen. Eine Woche Krankenhausaufenthalt. Monatelange Rekonvaleszenz. Ein Ohr mit bleibenden Schäden.
Eine Erkrankung, die sich zunächst unscheinbar anfühlt, kann sich rasch zu einer ernsthaften gesundheitlichen Krise entwickeln. Wenn eine Diagnose – also die ärztliche Einschätzung der Erkrankung – nicht zur tatsächlichen Ursache passt, wirkt auch die verschriebene Behandlung möglicherweise nicht, und die Situation kann sich verschlechtern.
In diesem Fall wurde eine Lungenentzündung zunächst als Bronchitis (Entzündung der Atemwege) eingestuft und entsprechend behandelt. Das verordnete Antibiotikum war gegen den eigentlichen Erreger nicht wirksam. In der Folge entwickelte sich eine beidseitige Lungenentzündung mit weiteren Komplikationen, die einen Krankenhausaufenthalt und eine monatelange Erholung erforderte. Zudem blieben dauerhafte Schäden an einem Ohr zurück. Dieser Fall zeigt auch, wie belastend es sein kann, wenn Beschwerden über lange Zeit nicht erkannt oder ernst genommen werden.
Wenn eine Behandlung nicht anschlägt oder sich der Gesundheitszustand trotz Therapie verschlechtert, gibt es Möglichkeiten, aktiv nachzufragen und die eigene Versorgung mitzugestalten.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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