2026-077
Patientin in Zimmer vergessen & hohes Fieber nicht behandelt
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Abends mit 41 Grad Fieber und einer Nierenbeckenentzündung ins KH. Tag drauf einzige Patientin im Zimmer gewesen, die andere wurde morgens entlassen und ich wurde einfach vergessen. Niemand hat mehr nach mir gesehen, ich dachte, mein Hirn kocht über und ich muss sterben. Es ging mir so schlecht… Als nachmittags die Spätschicht eine Runde machte, war sie über meine Körpertemperatur sehr erschrocken und brachte mir sofort kühle Wadenwickel, was umgehend für ein besseres Gefühl sorgte.
Dennoch blieb meine Temperatur 4 Tage lang bei 41 Grad Celsius… Ich war völlig verschwitzt und meine langen Haare am Hinterkopf schon verfilzt, niemand kümmerte sich darum. Nach meiner Entlassung brauchte eine Freundin 9 Stunden, um mein verknotetes Haar zu lösen. 3 Tage lang jeweils 3 Stunden… Ich hatte Angst, sie abschneiden zu müssen.
Was diese Patientin erlebt hat, war körperlich und emotional außerordentlich belastend: tagelang hohes Fieber, allein im Zimmer, ohne dass jemand nach ihr gesehen hat. Solche Erfahrungen können tief erschüttern – das Gefühl, unsichtbar zu sein, während man sich ernsthaft krank fühlt, ist schwer zu beschreiben.
Auf Krankenhausstationen kann es in bestimmten Situationen – etwa nach dem Wechsel von Mitpatient:innen oder bei Schichtwechseln – dazu kommen, dass einzelne Zimmer aus dem Blick geraten. Eine Nierenbeckenentzündung (eine bakterielle Infektion der Nieren, die hohes Fieber und ein schweres Krankheitsgefühl verursachen kann) erfordert engmaschige Überwachung. Wenn diese Überwachung lückenhaft wird, können Betroffene in eine schwierige Lage geraten – gerade dann, wenn sie sich kaum in der Lage fühlen, selbst aktiv zu werden.
Wer sich im Krankenhaus befindet und das Gefühl hat, dass die eigene Situation aus dem Blick geraten ist, hat verschiedene Möglichkeiten – auch dann, wenn man sich sehr schwach fühlt.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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