2024-972
Schutzengel gehabt: Port war abgerissen
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Wegen einer Brustkrebserkrankung musste ein Port gelegt werden. Der Gynäkologe/Die Gynäkologin, der/die nun lernen sollte einen Port zu legen machte, dies unter Anleitung des Gefäßchirurgen.
Da man wach ist bei der OP, möchte ich mich dazu nicht weiter äußern. Nach ein paar Tagen bekam ich eine Armthrombose, mit der ich die ganze Chemotherapie hinweg und bis heute noch Probleme habe.
Als meine Brust OP dann war und der Port zum Glück mit entfernt wurde, [in einem anderem Krankenhaus] sagten die Ärzte bei der Visite, beim Port war was abgerissen, ich hätte über die ganze Zeit wohl einen Schutzengel gehabt. Wenn ich mir vorstelle, dass die Chemo in das Gewebe gelaufen wäre….nein darüber will ich nicht nachdenken.
Eine Krebsdiagnose und die damit verbundenen Behandlungen sind eine enorme Belastung – körperlich wie emotional. Wenn dann im Nachhinein bekannt wird, dass bei einem medizinischen Eingriff etwas nicht wie vorgesehen funktioniert hat, kann das zusätzliche Verunsicherung, Wut und Angst auslösen. Diese Gefühle sind vollkommen verständlich.
Ein Port (kurz für „Port-a-Cath“) ist ein kleines Implantat unter der Haut, über das Medikamente wie Chemotherapeutika direkt in eine große Vene gegeben werden können. Das Legen eines Ports ist ein chirurgischer Eingriff, der von verschiedenen Fachrichtungen durchgeführt werden kann – manchmal auch im Rahmen einer Ausbildungssituation unter Aufsicht. In einem solchen Fall kam es zu einer Komplikation: Ein Teil des Ports war abgerissen, was erst bei einem späteren Eingriff in einem anderen Krankenhaus festgestellt wurde. Die Betroffene hatte zwischenzeitlich eine Armthrombose (eine Verstopfung einer Vene durch ein Blutgerinnsel) entwickelt und lebte über einen längeren Zeitraum mit einem beschädigten Implantat.
Wer einen medizinischen Eingriff vor sich hat, kann vorab gezielt nachfragen – das ist ein selbstverständliches Recht jeder Patientin und jedes Patienten.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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