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2024-1472

Unangemessene Wartezeit trotz Termin

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Fallbeschreibung:

Lange Wartezeiten trotz Termin: Patientensicherheit in der Praxis

Hautkrebs sollte ambulant in der Hautaztpraxis rausgeschnitten werden.
Schon die Empfangstheke war erstaunlich. Überall, auch auf der „Besucherseite“ der Theke waren Stapel von Karteikarten mit Namen und Angaben von Patienten.

Nachdem man sich die Zeit genommen hatte, das Kärtchen einzulesen, sollten wir ins Wartezimmer gehen. Die Ärztin machte derweil zusammen mit den MFA die Vorbereitungen für die Abrechnungen mit den Krankenkassen (Rezeptabrechnung).

Die Ärztin liess die vorige Patientin und auch uns 2Stunden lang warte.
Leider muss die Patientin jetzt regelmäßig in diese Praxis kommen.
Es muss trotz Termin immer zwei Stunden gewartet werden. Oft telefoniert die Ärztin privat im Nachbarzimmer. Wie soll das gehen, wenn man selbst auch zur Arbeit muss?

Gut gelaufen:

Es wurde sorgfältig geschnitten.

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Mehr Ärzte zulassen. Wir müssen dort hin gehen, weil andere Praxen überlaufen sind.

Weitere Infos:

Ich bin mir nicht sicher , ob diese Folgetermine nötig sind, oder ob das auch anders gehen könnte. Allerdings sind alle anderen Hautärzte in der Gegend so überlaufen, dass man nicht wechseln kann.

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Lange Wartezeiten trotz vereinbartem Termin können belastend sein – körperlich wie emotional. Besonders für ältere Menschen kann stundenlanges Sitzen in einem Wartezimmer anstrengend sein und die Planung des restlichen Tages erheblich erschweren.

In diesem Fall schildert eine Angehörige, dass die Patientin trotz Termin regelmäßig rund zwei Stunden warten musste. Gleichzeitig berichtet die Person, dass in der Praxis Patientenunterlagen mit Namen und persönlichen Angaben offen einsehbar lagen – also für Unbeteiligte sichtbar waren. Positiv hervorgehoben wurde, dass der medizinische Eingriff selbst sorgfältig durchgeführt wurde.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer regelmäßige Termine in einer Praxis hat, kann verschiedene Möglichkeiten nutzen, um die eigene Situation zu verbessern.

  • Es ist möglich, die Praxis bereits bei der Terminvereinbarung nach der voraussichtlichen Wartezeit zu fragen – und nachzufragen, ob bestimmte Uhrzeiten erfahrungsgemäß günstiger sind, zum Beispiel der erste Termin am Morgen oder direkt nach der Mittagspause.
  • Wenn die Wartezeit wiederholt sehr lang ist, kann das direkt in der Praxis angesprochen werden – zum Beispiel gegenüber dem Empfangspersonal: „Ich habe einen festen Termin und kann heute nur begrenzt warten – gibt es eine Möglichkeit, das zu berücksichtigen?“
  • Wenn offen zugängliche Patientenunterlagen auffallen – also Karteikarten oder Listen mit Namen und Angaben anderer Personen, die für alle sichtbar sind –, ist es möglich, das anzusprechen. Der Schutz persönlicher Gesundheitsdaten (Datenschutz) ist gesetzlich geregelt und gilt auch in Arztpraxen.
  • Wenn der Verdacht besteht, dass Folgetermine möglicherweise nicht in dieser Häufigkeit notwendig sind, kann eine zweite Meinung bei einer anderen Fachpraxis eingeholt werden – auch wenn die Suche nach einem alternativen Hautarzt oder einer alternativen Hautärztin in manchen Regionen aufwendig ist. Kassenärztliche Vereinigungen können dabei helfen, freie Kapazitäten zu finden.

Worauf Sie achten können

  • Liegt in der Praxis eine Patientenakte, ein Aushang oder eine Liste mit Namen anderer Personen offen einsehbar aus? Das ist ein Hinweis auf mögliche Datenschutzmängel, der gemeldet werden kann.
  • Ist die Wartezeit trotz Termin regelmäßig sehr lang – und hat das Auswirkungen auf die Gesundheit oder den Alltag der betroffenen Person?
  • Sind Begleitpersonen eingeplant? Gerade bei älteren Patient:innen kann eine vertraute Begleitperson helfen, lange Wartezeiten leichter zu überbrücken und im Gespräch mit dem Praxisteam zu unterstützen.
  • Ist unklar, warum bestimmte Folgetermine empfohlen werden? Es ist jederzeit möglich, nach einer verständlichen Erklärung zu fragen: „Können Sie mir erklären, warum diese Kontrolltermine notwendig sind und wie häufig sie sein müssen?“

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Angehörige oder Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten
Alter: 80+ Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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