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2025-080

Warum nimmt der Arzt meine Schmerzen nicht ernst?

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Fallbeschreibung:

Knieschmerzen nicht ernst genommen: CIRS-Fall Patientensicherheit

Ich habe seit mehreren Monaten Schmerzen im rechten Knie. Es wird immer schlimmer, deshalb bekam ich vom Hausarzt eine Überweisung zum Orthopäden. Da wurde mein Knie abgetastet, es war eine Schwellung tastbar, Überweisung zum MRT.

Die Schmerzen wurden immer schlimmer. Beim MRT wurde eine Ruptur und ein Ödem festgestellt, heute Gespräch beim Orthopäden. Machen kann man nicht viel, da dieses Problem nur so selten vorliegt, kann man nicht operieren. Nun zur Physiotherapie, dazu zweimal täglich Schmerztabletten.

Das Knie nicht belasten, Bandage tragen…das mache ich schon lange…evtl. später Kortison und eine feste Manschette und Gehhilfen…ich schaffe es kaum noch, eine Treppe zu steigen oder runter zu gehen, ich wache nachts auf durch die Schmerzen.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Warum nimmt man meine Schmerzen nicht wahr? Die empfohlenen Verhalten mache ich doch schon lange.

Verbesserungsvorschläge:

Mir etwas wirksames und helfendes geben, ich will diese Schmerzen los werden.

Weitere Infos:

Ich fühle mich nicht ernst genommen.

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Anhaltende, immer stärker werdende Schmerzen sind belastend – körperlich und emotional. Wenn gleichzeitig das Gefühl entsteht, mit diesen Beschwerden nicht ausreichend gehört zu werden, kann das zusätzlich zermürben. Solche Erfahrungen machen viele Menschen, die an schwer behandelbaren Erkrankungen leiden: Die Medizin stößt manchmal an Grenzen, und dieser Umstand wird nicht immer so klar und einfühlsam vermittelt, wie Betroffene es sich wünschen würden.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Es gibt einige Möglichkeiten, die eigene Situation aktiv mitzugestalten – wenn man das möchte und die Kraft dafür aufbringen kann.

  • Das Gespräch gezielt ansprechen: Es ist möglich, beim nächsten Termin direkt nach einem strukturierten Schmerzmanagement – also einem konkreten Plan zur Schmerzbehandlung – zu fragen. Ein Formulierungsbeispiel: „Meine Schmerzen beeinträchtigen meinen Schlaf und meinen Alltag erheblich. Welche weiteren Möglichkeiten gibt es, die Schmerzen gezielt zu behandeln – auch unabhängig von der Grunderkrankung?“
  • Eine Zweitmeinung einholen: Bei seltenen oder schwierig zu behandelnden Erkrankungen ist es möglich, eine zweite fachärztliche Meinung zu suchen – etwa bei einem anderen Orthopäden oder in einer spezialisierten Gelenksprechstunde an einer Klinik. Das ist ein normales und anerkanntes Vorgehen.
  • Schmerztherapie als eigenes Fachgebiet nutzen: Schmerzen können unabhängig von ihrer Ursache behandelt werden. Eine Überweisung zu einer Schmerzambulanz – also einer auf Schmerzbehandlung spezialisierten Einrichtung – oder zu einem Schmerztherapeuten ist möglich und kann sinnvoll sein, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen.
  • Beschwerden schriftlich dokumentieren: Ein kurzes Schmerztagebuch, in dem Schmerzstärke, Zeitpunkt und Auswirkungen auf den Alltag festgehalten werden, kann helfen, die eigene Situation beim Arztgespräch klarer darzustellen und als Grundlage für weitere Behandlungsschritte zu dienen.

Worauf Sie achten können

  • Wurde erklärt, warum bestimmte Behandlungen nicht möglich sind – und welche Alternativen es dennoch gibt?
  • Ist eine Wiedervorstellung vereinbart worden, um den Verlauf und die Wirkung der empfohlenen Maßnahmen zu überprüfen?
  • Wurde das Thema Schmerztherapie – also die gezielte Behandlung der Schmerzen unabhängig von der Grunderkrankung – angesprochen?
  • Fühlen Sie sich im Gespräch mit Ihrer behandelnden Praxis gehört? Wenn nicht, ist ein Wechsel der Praxis oder eine Zweitmeinung jederzeit möglich.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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