2026-066
Keine Termine beim Psychologen
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Seit vielen Jahren in Erwerbsminderungsrente. 6 monatiger Aufenthalt in einer Psychatrie,Diagnose PTBS. Nach Entlassung Psychotherapeuten für ca 12 Jahre gehabt. Praxisaufgabe,wegen hohem Alter. Seither keine Chance mehr eine Hilfe zu erhalten.
Psychologen/Psychater keine Kapazität mehr,oder erst garkeine telefonische Erreichbarkeit. Versuche seit fast 5 Jahren weitere Hilfe zu erhalten. Überweisung erhalten vom Hausarzt, zum Neuropsychologen. Bekam einen Termin schon für 4 Wochen später. Sah positiv in die Zukunft, weil endlich Hilfe. Als ich zum Termin erschien sagte man mir
1.: ich hätte keinen Termin. Beweis hatte ich schriftlich. Zudem wurde der Termin vor Ort gemacht,Überweisung legte ich an dem Tag ebenso vor.
2: man würde keine Patienten mehr annehmen.
3: ich wäre kein Fall für die Praxis. Ich war unglaublich enttäuscht.
Zudem bekam ich diese Aussage von einer Dame an der Annahme. Man gab mir nicht mal die Chance mit einem der Ärzte/ Psychologen zu sprechen. Wurde einfach wieder weg geschickt.
PTBS stark aus geprägt. Muss alles mit mir alleine aus machen. Erschöpfungssymptome vom Kämpfen, hinzu kommen dadurch häufiger Depressionen. Körperliche Krankheitssymptome wegen unzureichender Hilfe. Diese präsentieren sich immer häufiger Meine Lebensqualität lässt dadurch immer mehr nach.
Wer über viele Jahre hinweg psychotherapeutische Unterstützung erhalten hat und diese dann unverschuldet verliert, steht vor einer außerordentlich belastenden Situation – besonders dann, wenn eine schwere Erkrankung wie eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) weiter besteht. Eine PTBS ist eine ernste psychische Erkrankung, die nach traumatischen Erlebnissen entstehen kann und professionelle Begleitung erfordert. Wenn nach jahrelanger, mühsamer Suche ein Termin in Aussicht steht und dann kurzfristig und ohne angemessene Erklärung abgesagt wird, kann das tief verletzen und das Vertrauen in das Versorgungssystem erheblich erschüttern.
Die Versorgungslage im Bereich Psychotherapie und Psychiatrie ist in vielen Regionen Deutschlands angespannt. Lange Wartezeiten, eingeschränkte telefonische Erreichbarkeit von Praxen und fehlende freie Kapazitäten sind bekannte strukturelle Probleme – keine Ausnahme, sondern leider häufige Realität für viele Betroffene. Dass eine Person trotz nachweisbarem Termin abgewiesen wird und nicht die Möglichkeit erhält, mit einer Fachperson zu sprechen, ist ein Vorgang, der Betroffene in einer ohnehin vulnerablen Lage zusätzlich belastet.
Für Menschen, die sich in vergleichbaren Versorgungsengpässen befinden, gibt es einige Wege, die sich erkunden lassen – auch wenn keiner davon die strukturellen Probleme löst.
Erfahrungen wie diese – das Kämpfen um Hilfe über Jahre hinweg, das Erleben von Abweisung trotz nachgewiesenem Bedarf – verdienen Gehör und Anerkennung. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter 0800 011 77 22 sowie das Portal mehr-patientensicherheit.de bieten Informationen, Beratung und die Möglichkeit, solche Erfahrungen zu melden, damit sie zur Verbesserung der Versorgung beitragen können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Fall lesen →Lange Wartezeiten, unklare Rechte: Was GKV-Versicherte bei der Suche nach Psychotherapie wissen sollten – und welche Risiken lauern.
Fall lesen →Ein Patient wartet 6 Monate auf einen Kardiologen-Termin – ohne Gespräch, ohne Anamnese. Was bei der Herzinsuffizienz-Abklärung schiefläuft.
Fall lesen →Ein Patient mit Aortenklappenstenose wartet über ein Jahr auf einen Kardiologen-Termin. Ein CIRS-Fall über Versorgungslücken für Kassenpatienten.
Fall lesen →Dringlichkeitsüberweisung, kein Termin: Ein Patient wartet 6 Monate auf eine Magenspiegelung – die Diagnose lautete Magendurchbruch.
Fall lesen →Patient mit Bandscheibenvorfall wartet 3,5 Stunden in der Notaufnahme – ein Fall über Triage, Schmerzversorgung und Kapazitätsgrenzen.
Fall lesen →Eine Patientin mit Schwäche und starkem Husten wurde in der Hausarztpraxis abgewiesen. Erst die Notaufnahme erkannte: bakterielle Lungenentzündung und Grippe.
Fall lesen →Ein Patient wartet bis zu 13 Monate auf einen Kardiologen-Termin. Wie Vermittlungscodes und Dringlichkeitsvermerke den Zugang zur Versorgung beeinflussen.
Fall lesen →Nach einer Augen-OP wartet ein Patient seit 2 Monaten auf einen Folgetermin – ohne Rückmeldung. Ein Fall über Kommunikationslücken im Gesundheitswesen.
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team